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"Wenn dort etwas nicht stimmt, kommst du einfach zu uns zurück."Anke BorchersSenior Project Consultant

    Anke Borchers: „Wenn dort etwas nicht stimmt, kommst du einfach zu uns zurück.“

    „Das Bauchgefühl entscheidet“, ist die Devise von Anke Borchers – so hielt sie es auch beim Start im Controlling und ihren beruflichen Entscheidungen. Im Interview erzählt sie, wie sie 2013 zu TriFinance kam, warum sie nach einem Wechsel in ein anderes Unternehmen wieder zurückkehrte und was für sie das Besondere an TriFinance ist.

    • Nach deinem Studium warst du in verschiedenen Unternehmen im Controlling tätig. War das schon immer dein Ziel?

      Nein, das war eigentlich nicht der Plan. Mein Schwerpunkt im BWL-Studium war das Marketing und in den Bereich wollte ich auch ursprünglich. Während des Studiums arbeitete ich in einem großen Medienunternehmen, dort gab es zum Ende meines Studiums hin die Möglichkeit, ins Controlling für den Bereich Marketing zu wechseln. Es war eine gute Gelegenheit, und da ich gerne in dem Unternehmen bleiben wollte, habe ich diese genutzt. Und das war mein Einstieg ins Controlling. 

    • Wie lange bliebst du dort?

      Eine ganze Weile. Zwischenzeitlich arbeitete ich in einer Tochtergesellschaft im Promotion-Bereich. Dort merkte ich zum ersten Mal, dass man mit den Controlling-Skills auch außerhalb viel anfangen kann, also mehr als nur Zahlenschubserei. Später wechselte ich unter anderem zu einer anderen Firma mit einer Niederlassung im Hochschwarzwald. Ich war von der Muttergesellschaft in die Niederlassung geschickt worden und eigentlich wollte man dort keinen Controller. Ich bin aber ganz offen auf alle zugegangen und irgendwann ließen sich auch Leute helfen, die dem Controlling ursprünglich kritisch gegenüberstanden. Dort konnte ich dann viele eigene Ideen einbringen und vieles neu gestalten. 

    • Also eigentlich schon erste Consulting-Erfahrungen.

      So habe ich Controlling auch immer verstanden und mich als interne Beraterin gesehen. Das heißt, nicht etwas durchzudrücken, sondern mit den Leuten umzusetzen, damit Verständnis für die Entscheidungen da ist. Das klappte sehr gut und ich wechselte deshalb später ganz in die Niederlassung. Wenn man in der Lage ist, in Prozessen zu denken und Initiative zeigt, ist man im Controlling für ganz unterschiedliche Themen geeignet. 

    • Wie kamst du mit TriFinance in Kontakt?

      2013 fand ich in einer Jobbörse eine Stellenanzeige mit dem schönen Titel ‚Freiheitsliebender Controller gesucht‘. Die war von TriFinance. Für mich klang das nach Chancen und Entfaltung. Um 11 Uhr vormittags schickte ich die Online-Bewerbung los und um 12 Uhr mittags kam schon der Anruf von TriFinance. Da ich am nächsten Wochenende ohnehin in Köln war, konnte ich am Montag direkt zum ersten Gespräch nach Düsseldorf fahren. So viel Spontaneität des Arbeitgebers fand ich toll. 

    • Verlief das Gespräch ähnlich rasant?

      Irgendwie schon. Sehr angenehm fand ich, dass das erste Gespräch kein typisches Vorstellungsgespräch im Frage-Antwort-Stil war. Es war ein wirklicher Dialog und sehr wertschätzend. Unseren Geschäftsführer Erik Heinrich konnte ich ebenfalls am ersten Tag sprechen. Ich bekam auch sofort Feedback zum Gespräch und wurde über die Einschätzung nicht im Unklaren gelassen, wie sonst häufig nach Bewerbungsgesprächen. Eine Woche später habe ich die Präsentation des Business Case bei TriFinance gehalten und eine weitere Woche später war ich eingestellt. 

    • Wie ging es bei TriFinance weiter?

      Die Kollegen haben mir den Einstieg sehr leicht gemacht. Hier wird jeder neue Kollege sehr offen empfangen. Nach nicht einmal einer Woche war ich schon auf meinem ersten Projekt. Bei einem späteren Projekt beschäftigte ich mich neben dem Controlling mit der Vertriebsorganisation eines Handelsunternehmens. Dort war ich auch in Filialen unterwegs und wurde auch bei Prozessproblemen in anderen Abteilungen hinzugerufen. Das Projekt verlief so erfolgreich, dass ich ganz zu der Firma wechselte. 

    • Du hast TriFinance verlassen?

      Ja, vorübergehend. Mit meiner Projektleiterin bei TriFinance konnte ich ganz offen darüber sprechen, dass ich ein Angebot eines Mandanten hatte. Sie half mir auch, das Angebot zu beurteilen. Ein Wechsel war ursprünglich gar nicht mein Wunsch, aber es war eine tolle Gelegenheit. Die Geschäftsleitung sagte mir: ‚Wenn dort etwas nicht stimmt, kommst du einfach zu uns zurück.‘ So war es dann auch. 

    • Wie das?

      Der Vorstandsvorsitzende, der mich geholt hatte, war ein toller und für Veränderungen sehr offener Chef. Er verließ das Unternehmen aber bald. Der Firmeninhaber war eher ein Vorgesetzter ganz alter Schule und es war schnell klar, dass das für mich nicht funktionieren würde. Ich nahm deshalb nach wenigen Wochen Kontakt zu meiner Projektleiterin bei TriFinance auf. Dabei dachte ich aber eher an eine mögliche Vermittlung zu einem anderen Unternehmen. Nach ein paar Tagen meldete sie sich wieder bei mir. Sie teilte mir mit, dass sie mit der Geschäftsleitung gesprochen habe und alle sagten: ‚Komm zurück.‘ Und dann war ich wieder da. 

    • Was ist für dich das Besondere an TriFinance?

      Consultants der ganz großen Gesellschaften nehme ich oft als sehr steif wahr. Es sind häufig recht junge Leute mit wenig Erfahrung. Wenn sie in Unternehmen mit vielen langjährigen Mitarbeitern auftauchen, ist das fast immer schwierig. Das empfinde ich bei TriFinance ganz anders. Wir haben es gut raus, uns in die Teams zu integrieren. Das kann sich schon dadurch ausdrücken, in einer Abteilung nicht als Einzige im Anzug herumzulaufen und die Beraterin herauszukehren. 

    • Und deine weiteren beruflichen Pläne – so offen wie bislang?

      Ich bin jetzt Senior Project Consultant, mehr werde ich bei TriFinance vermutlich nicht. Eine Partnerschaft haben wir ja nicht. Ich bin aber auch nicht besonders auf Titel aus. Wenn es wieder ein tolles Projekt gibt und der Chef tatsächlich einen ‚freiheitsliebenden Controller‘ sucht, kann es natürlich sein, dass ich noch einmal wechsele – aber nur dann.