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"Vom Mentee
zum Mentor"
Manuel SchefflerSenior Business Consultant

    Manuel Scheffler: „Vom Mentee zum Mentor“

    Manuel Scheffler studierte Wirtschaftsinformatik in einem dualen Studiengang an der Europäischen Fachhochschule in Brühl. Im Interview erzählt er, warum er nach seinem Berufsstart im Controlling zu TriFinance wechselte und wie sich der Aufstieg zum Senior Consultant anfühlt.
    • Manuel, du hast ein duales Studium in Wirtschaftsinformatik absolviert. Warum Wirtschaftsinformatik – und warum dual?

      Wirtschaftsinformatik habe ich studiert, weil es ein interdisziplinärer Studiengang ist. Mir war klar, dass ich später in einem betriebswirtschaftlichen Umfeld arbeiten wollte, wusste aber auch, dass die Digitalisierung eine immer größere Rolle spielen würde. Deshalb erschien mir die Kombination aus BWL und IT sinnvoll. Für ein duales Studium entschied ich mich, weil theoretische Modelle und die Praxis oft sehr weit auseinanderliegen. Das erleben wir auch heute bei unseren Kunden immer wieder. Deshalb fand ich es wichtig zu sehen, wie ein Unternehmen in der Realität funktioniert. Ein weiterer Vorteil war, dass ich nach dem Studium schon mehr praktische Erfahrung mitbrachte als die ‚klassischen‘ Absolventen. 

    • Nach dem Bachelor hast du eine Stelle im Controlling angenommen. Wie kam es dazu?

      Das duale Studium hatte ich in einem Telekommunikationsunternehmen absolviert und dort bereits festgestellt, dass mich die übergreifenden Fragen mehr interessierten als die klassische IT. Also wohin möchte sich das Unternehmen entwickeln und auf welcher Basis werden strategische Entscheidungen getroffen? Im Controlling ist man am meisten mit diesen Themen konfrontiert und zudem relativ nah an der Geschäftsführung. Deshalb arbeitete ich in den Praxisphasen meines Studiums schon die meiste Zeit im Controlling und nach dem Studium dann als Beteiligungs-Controller in einem Systemhaus. 

    • Nach einem Jahr wechseltest du aber als Project Consultant zu TriFinance.

      Ich kannte zwar bereits zwei Firmen von innen, fand es aber spannend zu sehen, wie weitere unterschiedliche Unternehmen mit der vermeintlich gleichen Funktion arbeiten, also dem Controlling. Das Consulting war deshalb schon immer eine Branche, in der ich gerne arbeiten wollte. Als mich TriFinance 2013 über Xing kontaktierte, ging es ziemlich schnell. Es gab ein erstes Gespräch, im zweiten bereitete ich einen Business Case vor und wir waren uns bald einig, dass ich bei TriFinance anfangen würde. Das ist auch typisch für TriFinance, dass solche Entscheidungen sehr zügig getroffen werden. 

    • Was waren deine ersten Projekte?

      Es ging genauso zügig weiter wie bei der Einstellung. Ich hatte ein zweitägiges Onboarding in der Beratung und reiste dann schon zu meinem ersten Projekt bei einem Unternehmen aus der Energiebranche. Es ging um eine Optimierung der Deckungsbeitragsrechnung. In dem Unternehmen wurden einige Strukturen reorganisiert und Abteilungen zusammengelegt oder neu gegründet. Unsere Aufgabe war, das Reporting an die neue Organisationsstruktur anzupassen. Das Projekt dauerte knapp fünf Monate. Anfangs waren wir zu zweit beim Kunden, nach einer zweiwöchigen Übergabephase habe ich das Projekt aber alleine betreut. 

    • Das klingt nach einem intensiven Start. Wie werden die Einsteiger bei TriFinance betreut?

      Unsere Mentoren gehen gerade in der Anfangszeit aktiv auf die jungen Consultants zu und fragen, ob sie helfen können, sei es im Projekt oder bei administrativen Angelegenheiten. Die Mentoren sind wirklich Ansprechpartner für alle Belange, auch wenn man mal fachlich oder zwischenmenschlich an seine Grenzen stößt. Ich habe das Mentorenprogramm in erster Linie für administrative Fragen genutzt. 

    • Seit einem Jahr bist du Senior Consultant. Was macht einen Consultant bei TriFinance zum Senior?

      Es ist kein Automatismus. Der Consultant sollte seine Projekte erfolgreich beendet haben und eine deutliche Lernkurve zeigen. Meine Projekte waren anfangs recht operativ, heute sind sie deutlich konzeptioneller und strategischer angelegt. Mit dem Sprung zum Senior Consultant steigt neben der beruflichen Erfahrung auch die Verantwortung für die Projekte. Die Senior Consultants sind außerdem Mentoren für die jüngeren Berater und führen Schulungen für sie durch. Die Themen richten sich nach den jeweiligen Kernkompetenzen. 

    • Also vom Mentee zum Mentor.

      Genau. Wir sind gerade auch in der Gründungsphase einer TriFinance Academy, die unseren Nachwuchs mit theoretischem Wissen ausstatten soll. Der jeweilige Coach bringt die theoretischen Grundlagen dann in einen praktischen Zusammenhang zum tatsächlichen Job, etwa in Themen wie Business Cases, Controlling oder Working Capital. 

    • Du bist jetzt seit vier Jahren bei TriFinance: Was ist für dich das Besondere am Team?

      Wir haben eine sehr offene Unternehmenskultur, die sich in vielen Dingen bemerkbar macht: flachen Hierarchien, einer offenen Feedbackkultur, und es kann sich jeder mit eigenen Ideen einbringen. Man hat hier Spaß auf der Arbeit, und wenn ich von einem Projekt ins Office zurückkehre, ist es, wie nach Hause zu kommen. Wir wachsen zwar gerade stark, aber ich glaube, dass die familiäre Atmosphäre bleibt. 

    • Eine Frage an den Senior und Mentor: Welche neuen Kollegen passen ins Team?

      Wer zu uns passt, ist ein dynamischer, kommunikativer Charakter, sucht Herausforderungen und hat keine Berührungsängste. Vor allem sollten neue Consultants sich etwas zutrauen und Lust haben, schnell sehr viel zu sehen und zu lernen. Da wir nicht in festen Linienpositionen arbeiten, lernen sie in kurzer Zeit viele neue Themen kennen.