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"Man merkt, wie stark wir wachsen."Janna Schnelting Project Consultant

    Janna Schnelting: Beim Kunden kann eigentlich alles passieren

    Zu TriFinance kam Janna Schnelting im Frühjahr 2016 von einem Großhandelsunternehmen, in dem sie auch ihre Ausbildung absolviert hat. Im Interview erzählt sie, wie der Wechsel zustande kam, wie ihr erstes Jahr als Beraterin verlief und wie sie die Expansionsphase von TriFinance erlebt.


    • Janna, nach deiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau warst du einige Jahre als Accountant in einem Großhandelsunternehmen. Ein eher ungewöhnlicher Weg zur Beraterin, oder?

      So außergewöhnlich ist das gar nicht, zumindest bei TriFinance nicht. Hier haben einige Kollegen einen ähnlichen Werdegang. Dass ich in die Beratung gehe, hatte ich ursprünglich allerdings auch gar nicht geplant. 

    • Wie bist du dann zu TriFinance gekommen?

      Nach meiner Ausbildung habe ich von der IHK ein Weiterbildungsstipendium erhalten. Das konnte ich nutzen, um mich weiter als Controllerin und Bilanzbuchhalterin zu spezialisieren. In dem Unternehmen, in dem ich auch meine Ausbildung absolviert hatte, wurde ich dann Leiterin der Kreditorenabteilung und betreute dabei auch die internationalen Tochtergesellschaften. Irgendwann wollte ich einen Schritt weiter gehen und bewarb mich als Bilanzbuchhalterin. In der Phase stieß ich auf die Ausschreibung von TriFinance für eine Stelle als Beraterin im Bereich Accounting. Das klang sehr interessant und vielfältig und ich habe es einfach probiert. Ich hatte dann mehrere Stellenangebote, entschied mich aber für den Job als Beraterin bei TriFinance. Ich hatte das Gefühl, dass ich hier am meisten Neues kennenlernen würde. 

    • Was wusstest du über die Arbeit als Beraterin?

      Im vorherigen Unternehmen hatten wir häufiger Berater im Haus. Mit ihnen hatte ich zusammengearbeitet, um zum Beispiel SAP bei uns weiterzuentwickeln. Von daher hatte ich schon ein ganz gutes Bild von den Aufgaben. Durch die Bewerbung und die Vorstellungsgespräche wusste ich ebenfalls ungefähr, was mich erwartet. Als es zum ersten Kunden ging, war ich aber natürlich trotzdem nervös. Aber das Projekt führte ich mit drei Kollegen durch, dadurch fand ich mich gut in die neuen Aufgaben hinein. 

    • Wie verlief dein Start bei TriFinance?

      Normalerweise gibt es ein dreitägiges Onboarding. Hier werden die Abläufe bei TriFinance erklärt und die neuen Berater erhalten eine Schulung und ein Kommunikationstraining. Bei mir war es aber so, dass ich nach dem ersten Tag direkt zum Kunden ging und das Onboarding später nachgeholt wurde. 

    • Kommunikationstraining beim Kunden also …

      Ja, genau. (lacht) 

    • Was waren deine ersten Projekte?

      Am Anfang stand ein Projekt zur Kreditoren-Reconciliation. Dabei ging es um die Kontenabstimmung und die Klärung einiger Geschäftsvorfälle. Für mich war das ein guter Einstieg, weil ich gerade aus diesem Bereich gekommen war. Schwerpunktmäßig bin ich bei TriFinance für den Bereich Accounting zuständig. In meinem ersten Jahr habe ich aber Erfahrungen quer durch alle Bereiche sammeln können. Im Moment arbeite ich an einem Steuerprojekt. Beim Kunden ist aus den vergangenen Jahren einiges aufzuarbeiten, auch im SAP-Kontext. 

    • Was ist der größte Unterschied zu deiner vorherigen Stelle?

      Vorher ging ich morgens zur Arbeit und hatte mein zugewiesenes Aufgabengebiet. Ich wusste, was mich erwartet – in der Woche oder auch im ganzen Monat. Jetzt kann beim Kunden eigentlich alles passieren. Die Aufgaben sind viel unterschiedlicher und abwechslungsreicher. 

    • Wie war deine Lernkurve im ersten Jahr?

      Die war schon enorm. Fachlich kannte ich den Bereich zwar, aber im täglichen Umgang mit den Kunden und den Kollegen habe ich viel dazugelernt. Als Beraterin lerne ich ja jede Menge Leute kennen. Dadurch entwickelt man sich persönlich unheimlich weiter. Dazu kommt, dass das Berater-Team recht jung ist und wir auch dadurch einen guten Austausch untereinander haben. Außerdem unterstützt mich TriFinance gerade bei einer Weiterbildung zur ‚Bilanzbuchhalterin International‘. In diese Richtung möchte ich mich gerne weiterentwickeln. Vielleicht hänge ich später auch noch ein Studium an. Mit der Zeit merkt man, dass das bei vielen Kunden doch gewollt ist. 

    • Bei TriFinance ist das fehlende Studium kein Thema?

      Nein, hier hat man meine beruflichen Erfahrungen gesehen und wusste die Weiterbildungen zur Controllerin und Bilanzbuchhalterin richtig einzuschätzen. Außerdem hatte mein Mentor einen ganz ähnlichen Werdegang wie ich. Das war sicher ebenfalls hilfreich. 

    • Spürst du, dass TriFinance gerade stark expandiert?

      Auf jeden Fall. Es ist immer viel los und ich war fast jeden Tag auf einem Projekt unterwegs. In dem einen Jahr sind auch viele neue Kollegen dazugekommen. Daran merkt man, wie stark wir wachsen. Wenn es passt, können die Berater durch die vielen Aufträge auch auswählen, in welche Richtung sie bei den Projekten gehen möchten. Das hilft gerade in der Anfangsphase, in das Beratungsgeschäft reinzukommen. 

    • Wie soll es bei dir weitergehen?

      Ich möchte versuchen, mich vor allem weiter bei den Themen SAP und internationale Bilanzbuchhaltung einzubringen. Auf jeden Fall gibt es bei TriFinance viele Entwicklungsmöglichkeiten. Das Spannende ist ja gerade zu sehen, welches Projekt in welcher Stadt als Nächstes auf einen zukommt.